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Unsere Geschichte – die Anfänge

Unser Hotel in Segni gehört der Drei-Sterne-Superior-Kategorie an und blickt stolz auf eine altehrwürdige Herkunft zurück.

Dort, wo sich heute unser Hotel erhebt, befand sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein großer Kastanienwald, der aufgrund seiner Pracht Jo Beglio („Der Schöne“) genannt wurde und über Jahrhunderte im Besitz der Markgrafen Tani di Ferentino war, einer vom Papst geadelten, hochgestellten honorigen Familie.

Hier, in einem jahrhundertealten Kastanienhain vor den Toren Segnis, eröffnet gleich nach Kriegsende im Sommer 1945 Kav. Giuseppe Lorenzi mit seiner Ehefrau Angela Felici und den Kindern (Anna, Carlo, Bruno und Maria Pia) eine Fraschetta: jene typische Gaststätte der römischen Kampagna, die über keine Küche verfügt, wo aber Wein (aus eigenem Anbau) ausgeschenkt und einige wenige einfache Speisen gereicht werden. Ein über dem Eingang des Lokals angebrachter, schwer mit Blättern behangener Laubzweig weist die Gäste darauf hin, dass der neue Wein zum Ausschank bereit ist.

Die Fraschetta, die im Erdgeschoss des weitläufigen Wohnhauses der Familie Lorenzi untergebracht ist, hält vor allem belegte Brötchen und gebackene, gefüllte Reiskroketten bereit und wird bevorzugt von den vielen Arbeitern der nahe gelegenen Kalkgruben (Erben einer alten Tradition dieser Gegend) aufgesucht, aber auch von den zahlreichen Städtern, die es nach einem guten Glas Wein oder einer Limonade in Gesellschaft dürstet, um die bedrückenden Gedanken an den gerade beendeten Krieg zu verscheuchen. Und gerade darin liegt auch der Grund, warum Peppino Lorenzi diesen überaus suggestiven Namen gewählt hat.
Dennoch ist die Familie Lorenzi bereit, sich den großen Veränderungen zu stellen, die sich in dieser Gegend (wie in den übrigen Landesteilen auch) anbahnen: im Laufe der kommenden Jahre wird das Angebot kontinuierlich erweitert und – im Einklang mit der Mission des Betriebes – in immer stärkerem Maße differenziert.

Bereits im Jahre 1946 setzt die Familie mit der Eröffnung eines Gasthauses (bestehend aus acht Zimmern mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen, einer Küche und einem kleinen Speisesaal) den Grundstein zum Hotelbetrieb, der schon vier Jahre später den ersten Ausbaumaßnahmen unterzogen wird.

1958, wenige Meter vom Hauptgebäude entfernt, wird eine Dependance mit 35 Zimmern und angeschlossenem Saal realisiert, die zu seinem späteren Zeitpunkt renoviert und mit neuen Sanitäranlagen versehen wird. Im gleichen Jahr gelingt es La Pace, sich in einem erbitterten Konkurrenzkampf gegen seine Mitbewerber durchzusetzen und die Lehrveranstaltungen (für Köche und Kellner) der renommierten Schule Enale aus Castel Fusano zu beherbergen. 1960 wird das Hotel mit dem Erwerb einer benachbarten kleinen Villa erneut vergrößert.

In der Zwischenzeit zieht das Städtchen Segni mit seinem außerordentlichen Denkmalkomplex wieder Gelehrte, Ausflügler und Touristen in seinen Bann: sie alle werden in dem neuen “Hotel-Restaurant La Pace” begrüßt. Großer Beliebtheit erfreut sich dieser auf Zurückhaltung und Behaglichkeit bedachte Gastbetrieb vor allem bei den Hunderten von Managern, Technikern, Arbeitern und Handelsvertretern (die das Lokal zu ihrer favorisierten Bleibe erklären), die in der nahe gelegenen Gemeinde Colleferro wie auch im gesamten Tal des Sacco dem großen Abenteuer des Chemiekonzerns BPD, der Zementwerke, Transportfirmen und der Raumfahrtindustrie beiwohnen. Sehr beliebt ist das Hotel aber auch als Trainingslager, als Versammlungsstätte für Gewerkschaftstreffen, große Bälle, die Verleihung von Literaturpreisen und viele weitere Events.

1975 wird das Hotel mit der Realisierung eines neuen Saals und der Erweiterung des Beherbergungsteils (mit weiteren 38 Zimmern mit Bad und WC) der bedeutendsten Um- und Ausbaumaßnahme unterzogen; 1980 wird die Buffet-Terrasse eröffnet und werden die sanitären Anlagen modernisiert.
In der Zwischenzeit, im Jahre 1970, haben die Kinder des Gründerehepaares Giuseppe Lorenzi und Angela Felici die erste moderne Gesellschaftsordnung festgelegt: die Schwestern Anna und Maria Pia Lorenzi (auch wenn die Zweitgenannte noch viele Jahre den Arbeitsablauf in der Küche unterstützen wird) haben den Familienbetrieb verlassen, woraufhin Carlo und Bruno Lorenzi mit ihren jeweiligen Ehefrauen die Gesellschaft “Albergo La Pace s.r.l.” gründen.



1982 übernimmt Carlo Lorenzi allein die Leitung des Familienunternehmens und verwirklicht zusammen mit seiner Ehefrau Anna Calabresi (die nach wie vor das Oberkommando in der Küche führt) und den Kindern allmählich das, was zum aktuellen Gesellschafts- und Managementmodell des Hotelbetriebes werden soll: Vittorio und Paola untersteht die Leitung des Empfangsbereiches und der Säle, Alessandra und Giusy sind für die Betreuung und Innovation des gastronomischen Angebotes zuständig.
Die weiteren Um- und Ausbauten in den Jahren 1995 und 1998 wie schließlich auch die zwischen Herbst 2009 und Sommer 2010 durchgeführten signifikanten Aufwertungsmaßnahmen haben die Funktionalität der Gemeinschaftsräume und -flächen optimiert, vor allem aber haben sie dem Hotel-Restaurant ein passendes und einheitliches architektonisches Bild verliehen.

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